Dialogveranstaltung: „Neue Perspektive für die Ratsarbeit“

23.09.2013 -

Die Gesellschaft muss auf dem Weg in die biobasierte Wirtschaft einbezogen werden. Einen ersten, wichtigen Schritt ist der Bioökonomierat mit dem „Dialog zur Bioökonomie“ gegangen, der am 1. September im Museum für Naturkunde stattgefunden hat. „Die Dialogveranstaltung hat der Arbeit des Bioökonomierates eine neue Perspektive gegeben“, das sagte Ratsmitglied Prof. Dr. Johannes Vogel bei der Übergabe einer detaillierten Auswertung an Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am 19. September. Die wissenschaftliche Expertise des Rates müsse sich an der aktuellen gesellschaftlichen Situation spiegeln, so Vogel. Hier hätten die Bürger wichtige Beiträge geliefert. Noch in diesem Jahr sollen die Diskussionen mit den Bürgern fortgesetzt werden. Auch das BMBF verfolgt die Aktivitäten interessiert. „Die Bioökonomie wird weite Teile unseres täglichen Lebens beeinflussen und ist damit Teil einer zukunftsgerichteten Politik. Hier gibt der Dialog zwischen der Bevölkerung und dem Rat wichtige Impulse“, sagte Petra Steiner-Hoffmann, Unterabteilungsleiterin in der Abteilung Lebenswissenschaften. „Neue Technologien können sich nur durchsetzen, wenn sie im Hinblick auf gesellschaftliche Bedürfnisse entwickelt wurden. Dafür ist es gut, möglichst früh einen Dialog zwischen unabhängigen Experten und Vertretern der Gesellschaft zu führen“, sagte Elisabeth von Uslar, Leiterin des Referates Wissenschaftskommunikation im BMBF. In einem 20-seitigen Bericht hat der Bioökonomierat den „Dialog zur Bioökonomie“ im Detail analysiert. Vor allem die Themen verantwortlicher Konsum, Infrastruktur oder neue Ansätze in der Nutzung von Abfällen bewegten die Bürger demnach. Diese Aspekte sollen nun auf den Folgeveranstaltungen weiter behandelt werden.


Quelle: Bioökonomierat
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