Bioökonomie zum Anfassen sorgt für Staunen

Dr. Boris Mannhardt (Geschäftsstelle Bioökonomierat) im Gespräch mit dem französischen Botschafter Philippe Etienne (v. r. n. l.) © Bioökonomierat

25.01.2016 -

Zum zweiten Mal hat der Bioökonomierat biobasierte Produkte bei der nature.tec ausgestellt. Ein Smartphone-Display aus Zucker, eine Haarkur mit Stammzellen. Die 45 Exponate beeindruckten zahlreiche Besucher der diesjährigen Grünen Woche.

Unter ihnen der französische Botschafter Philippe Etienne, die Staatssekretäre Dr. Maria Flachsbarth und Dr. Robert Kloos (BMEL) und Florian Pronold (BMUB), Landesumweltminister Jörg Vogelsänger sowie mehrere Abgeordnete und Mitarbeiter des Deutschen Bundestages.

Bioökonomie auf 36 m² - im Stil einer Single-Wohnung präsentierte der Bioökonomierat 45 Produkte des täglichen Bedarfs. Alltagsprodukte, die sich allesamt durch ein besonderes Merkmal auszeichnen. Im Werkraum ein umweltfreundliches Entrostungsmittel, das Eisenbelag mit Bakterien entfernt. In der Küche ein kleines Aquaponik-System, das für eine ressourcenschonende Fisch- und Gemüseaufzucht steht sowie ein Design-Computer aus Biokunststoff. Kleine Gäste konnten sich mit bunten Spielsteinen aus Mais vergnügen und ihre Mütter ein Kleid aus Milchfasern bestaunen.
Der Messeauftritt des Bioökonomierates ist Bestandteil seiner Dialog-Strategie. Sie ist darauf ausgerichtet, die Bevölkerung sowie Vertreter von Politik, Verbänden, Wirtschaft und Forschung in die Ausgestaltung einer Bioökonomie einzubeziehen.

Ausstellungskatalog Grüne Woche 2016 als PDF

Impressionen von der Grünen Woche 2016