Staatssekretär Dr. Schütte nimmt Ratsempfehlungen entgegen

v. l. n. r. Staatssekretär Dr. Georg Schütte, Prof. Dr. Christine Lang, Prof. Dr. Joachim von Braun © Bioökonomierat

15.12.2016 -

Die Vorsitzenden des Bioökonomierates haben die neuen Empfehlungen zur Fortsetzung der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" an Staatssekretär Dr. Georg Schütte überreicht.  

In seinen Empfehlungen fordert der Rat für die kommenden Jahre eine engagierte und zielorientierte Weiterentwicklung der Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030. Deutschland zählt in der Bioökonomie sowie bei der Förderung einer biobasierten Hightech-Industrie zu den Pionieren. Diese Position lasse sich in Zukunft nur mit einer visionären Themensetzung ausbauen, welche die großen Megatrends der Digitalisierung und Nachhaltigkeit einbindet. Der Rat betont, dass hierfür auch ein umfassenderes Begriffsverständnis der Bioökonomie erforderlich ist. Die neue Strategie sollte das gesamte Spektrum biologischer Ressourcen erfassen und mit den Schlüsseltechnologien der Lebenswissenschaften verknüpfen. Auf diese Weise könnte man die Biopharma-Forschung und -Industrie in das Begriffsverständnis der Bioökonomie einschließen und so deren Bedeutung für die Gesundheit von Mensch und Umwelt untermauern. 

Im Zentrum einer weiterentwickelten Strategie sollten bioökonomische Ansätze für mehr Nachhaltigkeit im Konsum und Städtebau, für Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz sowie neue Formen der Energieerzeugung stehen. Zudem gelte es, die Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis zu begleiten und zu beschleunigen.


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